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Vogesen
Geschichte der Rasse: Die Vogesen sind eine robuste und anspruchslose Rasse mit doppeltem Verwendungszweck (Milch- und Fleischproduktion), die ideal an die Gebirgsbedingungen angepasst ist. Diese Rasse, bekannt für ihren ruhigen Charakter und ihre Langlebigkeit, spielt eine wichtige Rolle in der Landwirtschaft der Vogesenregion in Frankreich. Die Geschichte dieser Rasse reicht weit zurück ins 17. Jahrhundert, als schwedische Soldaten in die Vogesen, die überwiegend im Elsass liegen, kamen. Nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges brachten sie skandinavisches Vieh mit, das die Grundlage für die zukünftige Vogesenrasse bildete. Durch Kreuzung mit einheimischen Rassen erwarben diese robusten Tiere allmählich Merkmale, die für die Vogesenkühe charakteristisch sind. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde Blut der Lothringer Rasse hinzugefügt, was ihre Konstitution weiter stärkte und die Produktivität erhöhte. 1928 wurde ein Zuchtbuch für die Vogesenrasse erstellt. Dieses Ereignis war ein wichtiger Meilenstein in ihrer Geschichte, da es ihre Einzigartigkeit und ihren Wert offiziell anerkannte. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts erreichte die Rasse ihren Popularitätshöhepunkt, und die Anzahl der Vogesenkühe in Frankreich belief sich auf beeindruckende 125.000 Tiere. Doch der Erste und Zweite Weltkrieg traf die Bestände schwer, und der Wettbewerb mit anderen Rassen verschärfte die Situation weiter. Bis 1976 gab es in Frankreich weniger als 3000 Vogesenkühe. 1971 wurde beschlossen, zur Wiederherstellung der Rasse auf die Telemark-Rasse aus Norwegen zurückzugreifen. Das Samen von Bullen dieser Rasse wurde zur Kreuzung mit Vogesenkühen verwendet, was einige ihrer Eigenschaften verbesserte. Der Anteil des Telemark-Blutes in den Vogesenkühen beträgt derzeit etwa 1/8. 1977 wurde ein Schutzprogramm für die Vogesenrasse ins Leben gerufen, und dank der unternommenen Anstrengungen begann ihre Zahl zu wachsen. Bis 1997 gab es in Frankreich bereits etwa 8500 Vogesenkühe. Exterieur: Die Hauptfarbe des Fells ist schwarz mit weißen Flecken. Am interessantesten ist jedoch der weiße Streifen, der sich entlang des gesamten Rückens von der Halsregion bis zum Schwanz zieht. Der Kopf der Vogesenkühe ist überwiegend grau, mit einer dunklen Schnauze und charakteristischen dunklen Ringen um die Augen. Manchmal gibt es auch Tiere mit rot-geschecktem Fell. Die Hörner der Vogesenkühe sind klein und dünn. Sie ziehen nicht viel Aufmerksamkeit auf sich und fügen sich harmonisch in das Gesamtbild ein. Ihr Körperbau ist kräftig und muskulös. Die Beine sind kurz und stark, was ihnen das einfache Bewegen an steilen Hängen ermöglicht.

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Womit füttern

Futter: Die Vogesen sind in der Lage, grobe Futtermittel und Weidevegetation effektiv zu nutzen. Diese Rasse lebt im Rhythmus der Natur. Ihre Ernährung ändert sich je nach Jahreszeit und Verfügbarkeit von Futterressourcen. Im Frühling und Sommer, wenn die Hochgebirgsweiden mit saftigem Gras bedeckt sind, verbringen die Vogesenkühe Zeit im Freien. Sie suchen sich selbst Nahrung, indem sie sich an den Berghängen bewegen und vielfältige Vegetation fressen. Diese Zeit ist ein wahres Fest für sie, eine Zeit des Überflusses und der Freiheit. Mit dem Einbruch des Herbstes und der ersten Kälte nimmt die Menge an Gras auf den Hochgebirgsweiden ab. Die Vogesenkühe ziehen ins Tal hinunter, wo sie eine andere Ernährung erwartet. Hier ernähren sie sich von Futter von Wiesen, wie geschnittenem Gras und Pflanzenresten. Im Winter, wenn das Weiden auf offenen Flächen unmöglich wird, ist Heu die Hauptnahrungsquelle für die Vogesenkühe.

Physische Merkmale

Männchen Gewicht: 135–140 kg
Gewicht (Weibchen): 125–135 kg
Größe (Männchen): 600–800 cm
Größe (Weibchen): 450–600 cm

Verbreitungsgebiet

Frankreich

Häufige Fragen

Wie viel wiegt Vogesen?
Ausgewachsenes Tier: Männchen — 135–140 kg, Weibchen — 125–135 kg.
Wie groß ist Vogesen?
Widerristhöhe: Männchen — 600–800 cm, Weibchen — 450–600 cm.
Woher stammt Vogesen?
Herkunftsland — Frankreich.
Womit soll man Vogesen füttern?
Futter: Die Vogesen sind in der Lage, grobe Futtermittel und Weidevegetation effektiv zu nutzen.

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